Sicherheit & Compliance

Getrennt gebaut, nicht getrennt gemeint.

Mandantentrennung, Unveränderbarkeit und Protokollierung sind bei KantTresor keine Einstellungen, die man vergessen kann — sie stecken im Aufbau. Diese Seite erklärt, was das technisch heißt, in einer Sprache, die auch die Geschäftsführung liest.

GoBDDSGVO / AVVVerschlüsseltDeutsche RechenzentrenVollprotokollZwei-Faktor-Anmeldung

Jeder Mandant bekommt seine eigene Datenbank

Die meisten Systeme trennen Mandanten über eine Spalte in einer gemeinsamen Tabelle. Das funktioniert, solange jede einzelne Abfrage im Code daran denkt — und eine vergessene reicht, damit Daten sichtbar werden, die niemand sehen sollte.

KantTresor trennt eine Ebene tiefer: eine eigene Datenbank pro Mandant, ein eigener Speicherbereich, ein eigenes Protokoll. Pro Anfrage ist genau ein Tresor aktiv. Eine mandantenübergreifende Abfrage ist damit nicht schwer zu vermeiden, sondern technisch nicht formulierbar.

  • Benutzer- und Zugriffsdaten liegen getrennt von den Dokumentdaten.
  • Ein API-Zugang gehört zu genau einem Tresor.
  • Auch Hintergrundaufgaben tragen ihren Mandantenkontext mit.
  • Jede neue Tabelle wird gegen genau diese Trennung getestet, bevor sie eingebaut gilt.

Was das im Alltag bedeutet

Die Grundstücksgemeinschaft und die operative GmbH teilen sich einen Login und sonst nichts. Ein Buchhalter mit Zugriff auf die eine sieht in der anderen keine Zeile — auch nicht versehentlich, auch nicht über die Suche, auch nicht über die API.

Und beim Ausscheiden eines Mandanten

Weil alles eines Mandanten an einer Stelle liegt, ist die Herausgabe ein Export und die Löschung eine abgeschlossene Handlung — kein Suchen nach Restbeständen in gemeinsamen Tabellen.

Unveränderbarkeit

Das Original wird nach dem Eingang schreibgeschützt.

Sobald ein Dokument gesichert ist, ist es festgeschrieben — auf Speicherebene, nicht nur per Regel in der Anwendung. Wer danach etwas bearbeitet, arbeitet auf einer Ebene darüber: Stempel, Anmerkungen, Metadaten, Freigaben. Das Original bleibt Byte für Byte, wie es ankam.

Eine inhaltlich neue Fassung wird zur nächsten Version derselben Akte. Die vorige bleibt erhalten und sichtbar. Es gibt keinen Weg, eine Version still zu ersetzen — und genau das ist der Punkt.

  • Prüfsumme je DokumentJede Datei trägt ihre eigene Prüfsumme; Veränderung wäre nachweisbar, nicht bloß unwahrscheinlich.
  • Zeitstempel und SignaturDie Festschreibung wird signiert und mit einem Zeitstempel versehen.
  • Protokoll mit AkteurJede Änderung nennt, wer sie ausgelöst hat — Person, Skript oder Modell samt Version.
  • Automatik schlägt nur vorModell und Workflow erzeugen Vorschläge, keine stillen Fakten. Ihre Handeingabe hat Vorrang.

GoBD

Der Lebenszyklus ist sichtbar, nicht behauptet.

Eingang, Bearbeitung, Frist: das ist der GoBD-Teil. Ob etwas freigegeben oder gebucht ist, ist der Arbeitsteil. KantTresor hält beides bewusst auseinander — weil die Vermischung genau die Unklarheit erzeugt, die eine Prüfung teuer macht.

Fristen laufen mit

Aufbewahrungsfristen hängen an der Dokumentart und werden automatisch fortgeschrieben. Niemand muss im Kopf haben, wie lange ein Kassenbeleg zu halten ist.

Protokoll pro Dokument

Wer hat wann was gesehen, geändert, freigegeben — abrufbar direkt am Dokument, nicht als Rohdatei, die erst jemand auswerten muss.

Prüfungsexport

Ein Datenpaket mit Dokumenten, Metadaten und Verfahrensdokumentation. Die Betriebsprüfung wird damit zu einem Knopfdruck statt zu einem Projekt.

Ehrlich gesagt

GoBD-Konformität ist keine Zertifizierung, die eine Software für sich allein erwerben kann — sie hängt immer auch an Ihren Abläufen. KantTresor liefert die technischen Voraussetzungen (Unveränderbarkeit, Protokollierung, Fristen, Export) und die Verfahrensdokumentation dazu. Kant IT-Solutions bespricht die Abläufe bei der Einführung mit Ihnen und, wenn Sie möchten, mit Ihrer Steuerkanzlei.

Betrieb

In Deutschland — oder gleich bei Ihnen im Haus.

Cloud bei uns

Betrieb in deutschen Rechenzentren. Verschlüsselung im Transport und im Speicher, getrennte Mandantenschlüssel, tägliche versionierte Sicherung, Überwachung und Updates inklusive. Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO gehört dazu, nicht dagegen.

Sie installieren nichts

Lokal bei Ihnen

Der Tresor läuft in Ihrem Netz; die Daten verlassen es nie. Die Hardware stellen wir — passend dimensioniert, aufgebaut, eingerichtet und gewartet. Auch die Sprachmodelle laufen dann lokal: es geht nichts nach draußen, auch nicht zur Analyse.

Hardware von Kant IT-Solutions

Sicherung mit Rückweg

Verschlüsselte, geplante Sicherungen auf lokale Ziele, Netzlaufwerk, USB oder pCloud — je Mandant getrennt, mit Aufbewahrungsregel und geprüfter Rücksicherung. Eine Sicherung ist nicht dasselbe wie das Archiv: sie dient dem Katastrophenfall, führend bleibt der Tresor.

Zugang absichern

Zwei-Faktor-Anmeldung je Benutzer mit Wiederherstellungscodes. Rollen und Rechte pro Tresor; was jemand nicht darf, erscheint gar nicht erst in der Navigation. API-Zugänge lassen sich einzeln abschalten.

Sichtbarer Systemzustand

Eine Statusseite zeigt, ob alle Dienste laufen und wie viel Speicher belegt ist. Hängengebliebene Verarbeitungen werden automatisch erkannt und erneut versucht — statt unbemerkt liegen zu bleiben.

Künstliche Intelligenz — aber nicht auf fremden Servern

Erkennung, Klassifizierung und der Dokumenten-Chat laufen standardmäßig lokal auf Ihrer Instanz. Mandantendaten verlassen die Installation nicht, um irgendwo ausgewertet zu werden. Trainiert wird ausschließlich auf Ihren eigenen Dokumenten, getrennt von anderen Mandanten.

Und was das Modell liefert, ist immer ein Vorschlag: annehmbar, ablehnbar, protokolliert. Es gibt keinen Zustand, in dem eine Maschine unbemerkt eine Tatsache in Ihre Buchhaltung geschrieben hat.

Kein Training auf Ihren Daten für andere

Ihre Dokumente verbessern Ihr Modell. Nicht ein gemeinsames, nicht unseres, nicht das eines Anbieters.

Nachvollziehbar, nicht magisch

Vorschläge nennen ihre Fundstelle im Dokument. Man sieht, warum das System etwas annimmt — und kann widersprechen.

Wir richten Ihren ersten Tresor gemeinsam ein.

30 Minuten Gespräch, danach steht ein Test-Tresor mit Ihren echten Belegen. Kant IT-Solutions übernimmt Einrichtung, Migration und Schnittstellen.

info@kant-it.de · +49 7221 9957150

  • Kostenfreier Test-Tresor mit Ihren eigenen Belegen
  • Migration aus Ordnern oder DMS-Export inklusive Stichprobe
  • Antwort innerhalb eines Werktags, von jemandem der das System betreibt

Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Keine Weitergabe an Dritte.